Die Geschichte der Orgel im Orgelbaumuseum

Die Dauerausstellung führt Sie durch sämtliche Epochen der Orgelgeschichte, die vor über 2200 Jahren in Alexandria ihren Anfang nahm. Geschichte für die Ohren – ein einmaliges Erlebnis! Das Museum hat sich zum Ziel gesetzt, alle gezeigten Orgeln spielbar zu machen.


Gotische Blockwerk-Orgel, um 1350 (Rekonstruktion)

Blockwerkorgeln aus dem Hochmittelalter sind nur durch Beschreibungen überliefert. Für das Orgelbaumuseum wurde eine solche romanische Orgel rekonstruiert. Die auf ihr gespielte einstimmige Musik begleitete und ergänzte die gregorianischen Choräle der Mönche. Die älteste im Original erhaltene Blockwerkorgel stammt von der Insel Gotland, etwa aus dem Jahr 1350. Spielbar ist dieses alte Instrument leider nicht mehr – der für das Orgelbaumuseum angefertigte weltweit einmalige Nachbau vermittelt erstmals einen Klangeindruck. Manual und Pedal erlauben bei dieser Orgel bereits mehrstimmige Musikstücke, die oft sehr rhythmisch waren.

Romanische Blockwerk-Orgel
Guido von Arezzo: Ut queant laxis, um 1045

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Gotische Blockwerk-Orgel
Robertsbridge Codex: Estampie, um 1400

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